08. September 2010

Thalia bringt Medion eReader Oyo

Thalia macht’s wie Amazon und wird demnächst den Medion-eReader Oyo für nur 139 Euro zum Kauf anbieten. Damit liegt der Preis auf dem Niveau des vergleichbaren Kindle 3 WiFi, wenn man diesen aus den USA bestellt.

Das Display des Oyo ist ebenfalls die derzeit üblichen 6 Zoll klein und ist touchfähig. Statt auf E-Ink setzt Medion jedoch auf den Hersteller SiPix.

Das Gehäuse des Oyo ist angenehm klein. Der Reader ist mt einem WLAN-Modul ausgestattet, so dass sich der Lesestoff im heimischen WLAN oder an Hotspots drahtlos beziehen lässt.

Zum Marktstart im Oktober verspricht Thalia meherer hunderttausend verfügbare Buchtitel.

Der Oyo verarbeitet ePUB- und PDF-Dateien und kann mit dem Adobe DRM umgehen. Damit lassen sich dann auch Bücher von anderen Quellen auf dem Gerät lesen.

Selbstverständlich sind auch Textdateien im txt- und html-Format lesbar und auch die Wiedergabe von MP3s und die Anzeige diverser Bildformate sind möglich. Der interne Speicher ist 2 GB groß und lässt sich via Speicherkarte um bis zu 32GB erweitern.

Der Oyo ist bei Thalia und bei buch.de bzw. bol.de ab sofort vorbestellbar.

Thalia will in den eigenen Filialen kostenlose WLAN-Hotspots für den Oyo einrichten. Ähnlich wie bei Amazons Kindle wird es wohl auch bald eine 3G-Ausführung geben.

So wie die Thalia die Sache angeht, könnte der Oyo damit in Deutschland tatsächlich das werden, was der Kindle für Amazon in den USA ist – ein absoluter Erfolg.

Was dem Oyo fehlt, ist die Möglichkeit, Textmarkierungen und Anmerkungen zu den Büchern hinzuzufügen – schade, da fragt man sich nach dem Sinn eines Touchscreens, zumal dieser meist die Schriftdarstellung etwas verschlechtert, nicht zuletzt durch die Verschmutzung, die beim Draufrumtatschen zwangsweise entsteht.

Auch ein integriertes Wörterbuch oder Text-to-Speech, wie vom Kindle bekannt, scheinen nicht vorgesehen zu sein.

Ursprünglich wollte Medion den eReader auch über Aldi vertreiben, da wäre es interessant, ob es dabei bleibt und was der Reader dort dann kosten wird.

Ein Kommentar

1. web (13 comments) schrieb am 05. August 2011 um 7:40 pm

I do believe all the concepts you have presented to your post. They are really convincing and can certainly work. Still, the posts are too brief for starters. May just you please lengthen them a bit from next time? Thanks for the post.

Reply

Schreibe einen Kommentar

Achtung: Kommentare, die lediglich Werbezwecken dienen und keinen sinnvollen Bezug in angemessenem Umfang zum Artikel aufweisen (z.Bsp. sinnleere Einzeiler mit Link zu anderen Webseiten), werden mit 500 Euro pro Kommentar und angefangenem Monat in Rechnung gestellt.

Folgende Tags sind erlaubt: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>