02. September 2016

T-Mobile echte DayFlat für 4,95 Euro

Die IFA ist noch gar nicht ganz gestartet, da gibt es schon Neuigkeiten von der Deutschen Telekom. Auf ihrer IFA-Pressekonferenz in Berlin hat sie eine echte Flatrate für die mobile Internet-Nutzung angekündigt. Erste Kunden finden die entsprechende Option bereits nach dem Aufruf der Webseite https://pass.telekom.de. Hier erscheinen dann die Optionen für Speed-On zum Aufstocken des Inklusiv-Volumens und/oder auch die neue DayFlat-Option. Ich sehe bei mir die entsprechende Seite von mobilcom debitel, und auch hier ist bereits die DayFlat Option buchbar, bei meinem Data-Only Tarif ist die Option entsprechend nicht verfügbar.

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22. April 2013

Telekom pfeift auf Netzneutralität

Die Telekom vertreibt ab Mai für Neukunden nur noch DSL-Volumen-Pakete. Eine echte Highspeed-Flat gibt es dann bei der Telekom nicht mehr.
Bei der Argumentation verstrickt die sich PR-Abteilung dann auch gleich in Widersrprüche, man müsse die Begrenzung einführen, um Geld für den Ausbau der Netze zu bekommen, andererseits behauptet man aber auch, für die meisten Kunden bliebe alles beim Alten. Wie das zusammenpasst wird nicht ganz klar. Außerdem, wozu die Netze ausbauen, wenn man sie nicht mehr nutzen kann?

Ab dem 2. Mai 2013 wird das Volumen je nach gebuchter Geschwindigkeit wie folgt begrenzt:

Tarife mit bis zu 16 Mbit/s: 75 GB
Tarife mit bis zu 50 Mbit/s: 200 GB
Tarife mit bis zu 100 Mbit/s: 300 GB
Tarife mit bis zu 200 Mbit/s: 400 GB

Wer nun denkt “75 GB, das trifft ja nur Filesharer”, der sollte lieber keine YouTube Videos in HD mehr schauen, oder halt andere HD-Filme bei beliebigen Online-Anbietern, auch Skype, HD-Audio-Streams, Foto-Up- und Downloads schlagen schnell mit einigen GB zu Buche. Wenn ich ein Wochenende mit der Kamera unterwegs bin, kommen schnell mal 30GB an RAW-Fotos zusammen. Schlimmer wird es noch, wenn man selbst Videos erstellt und diese versendet.

Auch das Syncen von Dateien mit diversen Cloud-Anbietern, das Updaten sämtlicher Software usw… 75GB sind ein Witz, das reicht bei mir keine Woche. Noch lustiger wird es, wenn man sieht, wer überhaupt mehr als 16 Mbit/s buchen kann, um an ein höheres Volumen zu kommen, selbst in Metropolenregionen geht das nur an einigen Stellen, auf dem Land wären viele ja mit mehr als 3 Mbit/s schon glücklich. Und um den Spaß richtig rund zu machen, werden 16 Mbit Kunden bei Erreichen des Volumens auf 384 kbit/s gedrosselt, das ist einfaches UMTS, also wie mit dem Fahrrad nach Moskau fahren. Die paar Leute, die 50+ Mbit/s bekommen können und bezahlen wollen, werden dann immerhin auf “nur” 6 Mbit gedrosselt, was gerade noch erträglich wäre – für die letzten 2-3 Tage im Monat.

Und weil das alles Quatsch ist, und man vor allem das eigene Produkt “Telekom Entertain” gegen die Konkurrenz etablieren will, wird der Traffic, der hier verursacht wird nicht auf das Volumen angerechnet. Ist doch praktisch, der Kunde zahlt mehr und doppelt und die Konkurrenz sperrt man auch gleich aus.

Tja, am Ende werden wir wohl auch auf Glasfaser von Google warten müssen, bis denen irgendwann alle Daten gehören und die Telekom dumm aus der Wäsche guckt – Ein Produkt namens “T-Offline” gab es ja schon vor einigen Jahren, als T-Online durch besonders miese Datenraten und Verbindungsprobleme aufgefallen war, vielleicht kommt der Slogan ja bald wieder. Mal gucken, die Kabelanbieter dürfte es freuen, wenn die den Unsinn nicht nachmachen.

Die neuen Tarife gelten nicht für Bestandskunden, sondern nur für Neukunden. Bestandskunden sollen frühestens ab 2016 betroffen sein. Leider ist man aber auch beim Umzug ein “Neukunde”. Netzneutralität geht anders.

10. Mai 2010

iPad fast schon da!

Endlich! Apple Fanboys können nun das iPad auch in Deutschland bestellen. Nun wird sicher alles wieder gut.
Aber die Freude ist zunächst getrübt, denn anders als bisher verkündet, hat das iPad doch noch einen Deutschland-Aufschlag bekommen und kostet zunächst mal 514 Euro in der Einstiegsversion. Die teuerste Variante wird 814 Euro kosten. Berücksichtigt man die Mehrkosten, die durch die Mehrwertsteuer entstehen, dann bleiben immernoch 32 Euro, die die Deutschen mehr zahlen sollen als alle anderen. Der Grund hierfür sind diverse Urheberrechtsabgaben, die in Deutschland gelten. Zwar dürfen wir genauso wenig kopieren, wie alle anderen auch, aber wir sollen trotzdem dafür bezahlen, das hat unsere Regierung so beschlossen und Apple übernimmt diese Kosten nicht.

Zur allgemeinen Überraschung beträgt der Preis nun aber doch nur 499 Euro. Nur die Top-Modelle sind teurer als zunächst erwartet. Apple konnte nämlich am Wochenende herausfinden, dass das iPad nicht der deutschen Urhebersteuer unterliegt, wie zuvor angenommen.
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