08. September 2010

Thalia bringt Medion eReader Oyo

Thalia macht’s wie Amazon und wird demnächst den Medion-eReader Oyo für nur 139 Euro zum Kauf anbieten. Damit liegt der Preis auf dem Niveau des vergleichbaren Kindle 3 WiFi, wenn man diesen aus den USA bestellt.

Das Display des Oyo ist ebenfalls die derzeit üblichen 6 Zoll klein und ist touchfähig. Statt auf E-Ink setzt Medion jedoch auf den Hersteller SiPix.

Das Gehäuse des Oyo ist angenehm klein. Der Reader ist mt einem WLAN-Modul ausgestattet, so dass sich der Lesestoff im heimischen WLAN oder an Hotspots drahtlos beziehen lässt.

Zum Marktstart im Oktober verspricht Thalia meherer hunderttausend verfügbare Buchtitel.

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20. August 2010

Sony verscherbelt eReader PRS-300BC für 99,99U$

In den USA verkauft Sears derzeit den Sony Reader Pocket Edition PRS-300BC für nur noch 99.99 U$.

Allgemein wird ja vielfach davon ausgegangen, das der ganz große Durchbruch für eBooks und eReader kommt, sobald die Lesegeräte unter die magische 100$ Grenze fallen. Auch wenn es sich erst noch um einen einzelnen Versender handelt, so scheint der Markt doch auf dem besten Weg dorthin zu sein.

Amazons neuer Kindle 3 WiFi only ist ja mit 139 U$ auch nicht mehr weit von dieser Grenze entfernt. Bis Weihnachten dürfte sich der Preiskrieg auf diesem Gebiet nochmal drastisch verschärfen. Vermutlich werden bis dahin sogar die ersten nicht auf E-Ink basierenden Geräte für deutlich weniger als 100 U$ angeboten.

Der Sony PRS-300 hat allerdings im Untschied zu vielen seiner Konkurrenten keinerlei drahtlose Verbindungsmöglichkeiten, wobei dieser aber sicher auch nicht von jedem Käufer benötigt werden. Man darf also nur hoffen, dass sich die Preise auch bei uns bald in die gleiche Richtung entwickeln.

20. Juli 2010

Amazon.com verkauft mehr eBook als pBooks

Man mag davon halten was man will, das Papierbuch wird den Weg der Schallplatte gehen – nicht ganz aussterben aber am Ende eher etwas für Liebhaber werden.

Amazon.com jedenfalls verkauft nach eigenen Angaben in den USA inzwischen deutlich mehr eBooks als gebundene Bücher. Im Juni kamen demnach auf 100 abgesetzte Hardcover-Ausgaben 180 eBooks. Im ersten Halbjahr 2010 hätten sich die eBook-Verkäufe im Vergleich zum Vorjahr verdreifacht.

Absolute Zahlen verschweigt Amazon jedoch. Nach Angaben der Assoication of American Publishers steigerte sich der Verkauf von eBooks im Mai um 163 Prozent, im vergleich zum Vorjahr sogar um 207 Prozent.

Bemerkenswert ist, dass Amazon kostenlose eBooks nicht mit in die Statistik eingehen lies, wobei man jedoch beachten muss, dass Amazon viele eBooks zumindest anfänglich mit sehr geringen Preisen promotet und viele alte Bücher als eBooks für Preise um 0,99 U$ anbietet.

30. Juni 2010

taz jetzt auch im mobipocket Format

Da darf ich mir ja auch selbst mal etwas auf die Schulter klopfen :) Nach einigen Kommentaren in diversen Posts des taz-Blog zu der taz Version für Apples iBook Store, hat mich kürzlich ein Techniker der taz kontaktiert und mir die mobipocket-Version der taz zum Testen auf dem Kindle freigeschaltet.

Nun gibt es seit ein paar Tagen die taz unter http://www.taz.de/digitaz/.digiabo neben den Formaten PDF, ePUB, HTML unt TXT auch als Mobipocket-Version für den Kindle und andere Geräte auf denen Mobipocket läuft (Windows CE, Windows Mobile usw.) zum direkten Download.

Das DigiAbo der taz kostet ab 10 Euro im Monat, das Format muss hierbei nicht im Vorfeld festgelegt werden, es können alle Formate heruntergeladen werden. Die Dateien sind nicht DRM verkrüppelt.

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29. Juni 2010

Kindle für Android ist da

Endlich kann man Kindle eBooks auch auf Android Handys lesen! Genau, wie bei  iPhone, iPad usw. ist auch hierbei kein Kindle eReader nötig. Besitzer eines Kindle können nun aber ihre Bücher auch auf dem Android Handy lesen, wenn sie möchten. Die App  synchronisiert automatisch die zuletzt gelesene Seite, Anmerkungen und Notizen zwischen den im Amazon Account angemeldeten Kindle Applikationen oder dem Kindle selbst via Amazons Whispersync.

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25. Juni 2010

Apple: Kein Redownload. Kaufen Sie das Buch erneut zum vollen Preis.

Und wieder Ärger mit Apple. Diesesmal mit dem iBook Store.

Es scheint, dass nach der Aktualisierung des iPhone auf iOS4  das Regal der iBook App leer ist, auch wenn man bereits diverse Bücher aus dem iBook Store gekauft hat. Wenn man nun meint,  diese Bücher einfach erneut aus dem iBook Store herunterladen zu können, erkennt dieser zwar, dass man das Buch bereits zuvor gekauft hatte, verweigert aber das erneute Downloaden und schlägt stattdessen vor, es zum vollen Preis erneut zu kaufen.

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22. Juni 2010

Preiskrieg Amazon senkt Preis für Kindle

Nur zwei Tage nachdem Barnes & Noble den Preis für den eigenen eBook Reader nook von 249U$ auf 199U$ gesenkt und ein WiFi-only Modell für nur 149U$ vorgestellt hat, reagiert Amazon und senkt den Preis für den vor allem in den USA sehr beliebten eBook Reader Kindle aus eigenem Haus von 259U$ auf 189U$.

Im Gegensatz zum nook ist der Kindle ein reines 3G Gerät und bietet kein WLAN verfügt dafür aber von Haus aus über einen weltweit kostenlosen Zugang zum Internet, so dass von überall, wo Amazon den Kindle auch verkauft per UMTS gesurft und Bücher und Zeitschriften gekauft werden können.

Netzabdeckung:

Bedenkt man, dass man jetzt also für deutlich unter 200U$ eBook Reader mit Wireless Konnektivität bekommt, dann kann davon ausgegangen werden, dass bis spätestens Jahresende die Preise in die Region um 100U$/€ rutschen werden. Geräte ohne Wirless, wie Kobo oder Hanvon sie anbieten dürften dann wohl deutlich weniger kosten.

Wenn die Preise erstmal deutlich unter 100U$/€ fallen, werden sich die Geräte sicher viel rasanter verbreiten.

18. Juni 2010

Speicherweiterung für Kindle 2 und Kindle DX

Der Kindle 2 und der Kindle DX haben beide ein Manko gegenüber dem Kindle 1 und vielen anderen eBook-Readern – das Fehlen eines Speicherkartenslots.

Zwar scheint wohl auf dem Mainboard beider Geräte ein Lötplatz für einen SD-Card-Slot vorhanden zu sein, der ist jedoch nicht bestückt und bislang konnte ihn wohl auch noch niemand zum Leben erwecken.

Nun sind 2 GB resp. 4 GB (DX) Speicher nicht gerade berauschend viel, gerade wenn man den Kindle auch für das Hören von Musik oder Hörbüchern missbraucht, wird es evtl. schnell eng.

Bisher schon war eine Möglichkeit, diese Begrenzung zu Umgehen zumindest für bei Amazon gekaufte Bücher, diese einfach nicht auf dem Kindle zu speichern, sondern bei Bedarf kostenlos über das integrierte 3G Modem via Whispernet von Amazon herunterzuladen und nach dem Lesen einfach wieder aus dem Gerätespeicher zu entfernen, bei Amazon kann man sie ja jederezeit neu herunterladen.

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15. Juni 2010

Kindle Update endlich freigegeben

Nach langem Warten hat Amazon das Kindle Update auf die Version 2.5.x endlich offiziell freigegeben.

Es bringt eine Menge Verbesserungen mit sich, auf die wirklich viele Kindle Besitzer gewartet haben und die den Kindle wieder konkurrenzfähig machen.

Das Update wird zwar nach und nach automatisch und kostenlos via Whispernet verteilt, aber wer nicht warten möchte kann es sich auf amazon.com auch manuell herunterladen und installieren. Das ist eigentlich sehr einfach und auch gut beschrieben. Im Wesentlichen muss man nur das heruntergeladene .bin File in das root-Verzeichnis kopieren und im Menü unter Settings auf “Update Kindle” klicken.

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26. Mai 2010

Kooperation zwischen Amazon und ASUS

Der taiwanesische Computerhersteller ASUS und der US-amerikanische Internetversender Amazon.com haben eine Partnerschaft angekündigt: ASUS wird auf ausgewählten Netbooks und (Sub)notebooks ab sofort ab Werk die gerade erst aktualisierte eBook-Lesesoftware Kindle for PC vorinstallieren.

Vor allem aus Sicht von Amazon ist dieser Deal sehr bedeutend.

ASUS hat mit dem Eee PC die Geräteklasse der “Netbook” quasi erfunden und ist hier immer noch der bedeutenste Hersteller. Die Verbreitung von Netbooks, quasi besonders kleine, leichte und ausdauernde Notebooks, erfolgte seit Ende 2007 fast explosionsartig. Dies ist nicht zuletzt auf die günstigen Einstiegspreise zurückzuführen, die eine Anschaffung auch bei kleinem Budget attraktiv machen. Die Leistung und Ausstattung, die man hier ab ca. 300 Euro bekommt, lässt ein iPad vor Neid erblassen. Viele User haben auch erkannt, dass sie mit der gebotenen Leistung mehr als ausreichend bedient sind und so ersetzt das eine oder andere Netbook sicher den alten Desktop-Rechner oder das alte Notebook.

Zum Start der Partnerschaft bestückt ASUS zwei sehr verschiedene Geräte mit “Kindle for PC”: den 270 Euro günstigen Eee PC 1005PE (ein typisches Netbook mit einer Bildschirmdiagonalen von 10″ und eher genügsamer Hardware – dafür aber einer Akkulaufzeit von bis zu elf Stunden) und das ASUS UL30A (ein 13″ Subnotebook für 700 Euro welches ein mattes Display mit perofmanter Hardware vereint).

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