20. Oktober 2011

Samsung Galaxy W I8150 – Darf’s ein bisschen weniger sein?

Samsung Galaxy W I8150

Nicht jeder braucht ein 4 oder gar 5 Zoll Display im Handy, auch AMOLED muss nicht immer sein. Dennoch will man nicht unbedingt auf Leistung verzichten. Samsung hat mit dem Galaxy W ein Mittelklasse-Gerät mit 1,4 GHz-Prozessor und 3,7 Zoll-Super-LC-Display im Programm, dass hier gerade richtig ist. Leistungsmäßig liegt das Samsung Galaxy W auf einem Level mit dem Galaxy S Plus und damit deutlich oberhalb des iPhone 4 aber unterhalb vom Galaxy SII oder dem iPhone 4S.

Die Auflösung des 3,7 Zoll Super LCD-Touchscreen beträgt ordentliche 800 x 480 Pixel und hat die ideale Größe für die Hosentasche.

Neben dem schnellen 1,4GHz Single-Core-Prozessor bringt das Galaxy W eine 5 Megapixel-Kamera hinten sowie eine VGA-Kamera vorn, UMTS, EDGE und GPRS mit. Inhalte kommen, wie beim größeren Bruder dem Galaxy S Plus, dank HSPA+ (bis zu 14,4 MBit/s) und HSUPA (bis zu 5,76 MBit/s) oder mit dem schnellsten WLAN n-Standard rasant auf das Gerät. Darüber hinaus sind 4GB Speicher (Galaxy S Plus 8GB) fest integriert, der mittels einer microSD-Karte um bis zu 32GB erweitert werden kann. Das Galaxy W misst 116 x 60 x 11,55mm, wiegt nur 115g und hat mit 1.500mAh einen etwas kleineren Akku, als der größere Bruder (1650mAh). Als Betriebssystem setzt Samsung auf Android 2.3 Gingerbread mit der hauseigenen Nutzeroberfläche Touchwiz.

Der 1,4GHz Prozessor legt sich, wie beim Galaxy S Plus, ordentlich ins Zeug und beweist, dass es heute nicht unbedingt ein Dual-Core Prozessor sein muss, bei manchen Aufgaben ist der 1,4GHz Prozessor dem 1,2GHz Dual Core des Galaxy S II sogar leicht überlegen.

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20. Juli 2010

Android 3 Codename GingerBread vlt schon Weihnachten

Für Oktober bereits die Veröffentlichung der Version 3.0 des Google-Betriebssystems für Smartphones geplant. Es trägt den Codenamen Gingerbread.

Android 3.0 wird aber wohl nicht mehr auf allen Geräten laufen. Die neue Android-Version ist ersten Meldungen zufolge vor allem für leistungsfähige Smartphones vorgesehen.
Preisgünstigere Handys werden wohl zunächst weiter mit Android 2.x ausgestattet werden. Ob Android 2.x für Einsteiger-Handys parallel zur neuen Version 3.0 des Betriebssystems weiterentwickelt wird, oder ob Google darauf setzt, dass die schwächeren Geräteklassen aussterben ist nicht bekannt.

Die Hardware-Voraussetzungen für Android 3.0 haben sich jedenfalls gewaschen. Die Handys müssen demnach mindestens eine 1GHz CPU und 512MB RAM mitringen, das Display muss mindestens eine Diagonale von 3,5 Zoll besitzen. Dafür unterstützt Android 3 dann Bildschirmauflösungen von bis zu 1289 x 760 Pixel!

Die neue von Google entwickelte Benutzeroberfläche dürfte demnach graphisch auch entsprechend aufwändig daherkommen. Mit ihr will Google dem Wildwuchs eigener Oberflächen der Handy-Hersteller ein Ende bereiten. Diese sind zwar oft besser, als das derzeitige Android-Original, dafür dauert es aber entsprechend lange, bis die Hersteller Updates bereitstellen können, da die eigene Oberfläche erst angepasst werden muss. Nicht selten verlieren die Hersteller auch irgendwann das Interesse an alten Generationen und der User guckt ganz in die Röhre. Damit soll dann Schluss sein.