Nach Angaben einer NASA-Sprecherin ist wohl zum wiederholten Male ein Computervirus über einen Laptop eines Astronauten an Bord der ISS eingeschleppt worden. Es handelte sich angeblich um eine Software, mit der Passwörter und andere sensible Daten gestohlen und über das Internet an “Hacker” gesandt werden könnten. Haben die da oben Internet? Vielleicht können sie ja direkt SkyDSL anzapfen oder sowas in der Art
Das klingt eher nach einem klassischen Trojaner, aber nun gut, wollen wir mal nicht so sein. Viel erschreckender ist da wohl, mit welcher Sorglosigkeit oder Schlampigkeit bei der NASA vorgegangen wird. Wobei – mit angeblichen Datenverlusten kennen die sich ja auch ganz gut aus.
Immerhin, der Ruhm, den ersten Computervirus ins All geschickt zu haben, ist ja auch ne feine Sache. Schade, dass man damit nicht richtig angeben kann, sonst wird’s teuer.
Da die Laptops nicht an die Bordsysteme der ISS gekoppelt sind, besteht laut NASA keine Gefahr für die ISS. Ob man das so glauben kann, ist aber auch fraglich. Nunja, so bekommt der Begriff “Systemabsturz” auch ‘ne ganz neue Bedeutung