17. September 2009

HDTV? Danke, nein…

Bereits bei meinem ersten TFT-Fernseher, damals ein 37 Zöller von Benq hatte ich darauf geachtet, dass dieser ein Full-HD Display und einen Digitaleingang hatte. Nun, das hatte er zwar alles, aber kurz darauf wurde klar, mit HDTV wird es nichts, da man sich dann auf HDMI geeinigt hatte und mein DVI damit außen vor blieb.

Mein neuer LG-TFT hat nun zwar HDMI, aber der Spaß an HDTV ist mir schon nach kürzester Zeit wieder vergangen. Zum Beispiel deshalb, weil es mir nicht möglich ist, mit einem HDMI-Kabel eine legale Blu-ray Disc vom Laptop aus auf dem TV wiederzugeben. Einzige Möglichkeit, legal die Qualität von HD-Signalen auf dem großen Bildschirm bewundern zu können war zum Beispiel der unter Creative Commons Lizenz veröffentlichte Film Big Bunny Buck.

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14. August 2009

Sony stellt auf ePUB-Format um

Das dürfte Amazon einen Schrecken einjagen: Sonys E-Book-Shop wird das offene ePub-Format unterstützen.

Amazons Kindle hingegen setzt auf ein proprietäres Format, was nicht zuletzt durch die Buchlöschaktion von Amazon in die Kritik geraten ist. ePub hat somit das Zeug, das MP3 der elektronischen Bücher zu werden – es wird nahezu von allen Geräten unterstützt.

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23. April 2009

Amazon sperrt Kindle-Konten

Was mit Kundenrechten passieren kann, wenn man leichtgläubig DRM-geschützte Werke kauft, zeigen Fälle aus den USA, wo Amazon aus verschiedenen Gründen Usern des E-Book-Readers Kindle die Accounts gesperrt hat. Die Geräte sind dadurch in ihrem Funktionsumfang extrem eingeschränkt und obendrein ist es den Kunden nicht mehr möglich, auf ihre bereits erworbenen Titel, die zentral bei Amazon auf den Servern liegen, zuzugreifen.

Daher kann man nur dazu raten, keine DRM-verkrüppelten Inhalte oder gar Geräte, die nur mit solchen zusammen funktionieren, zu kaufen. Wie so häufig, sind es am Ende wieder die ehrlichen Käufer, die dumm aus der Wäsche gucken.

Via [ Golem ]

14. April 2009

DRM freie MP3s bei Amazon

Seit April 2009 steht nun endlich auch deutschen Kunden der Weg zum legalen Erwerb DRM-freier MP3-Downloads bei Amazon.de offen. Die Amazon.de MP3-Downloads sind vollständig in die Amazon.de Webseite integriert, daher müssen Käufer  die Webseite zum Einkauf digitaler Musik nicht verlassen, sondern bewegen sich weiterhin in der gewohnten
Umgebung des Online-Shops.

Angeboten werden sowohl einzelne Titel als auch komplette Alben. Das Angebot umfasst zur Zeit etwa 5 Millionen Songs und wird natürlich ständig erweitert.

Die Preise pro Titel liegen im Schnitt bei 77 Cent. In der Einführungsphase von MP3-Downloads bietet Amazon aber über 2000 Alben zu einem Preis von unter 5 Euro an.

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18. Januar 2009

Personalisierte Daten in iTunes-Songs

Wer denkt, der Verzicht auf DRM bei iTunes ermöglicht es, die heruntergeladene Musik direkt in Tauschbörsen zu verbreiten, sollte sich darüber im Klaren sein, dass die Titel mit persönlichen Daten versehen sind. So steht laut Golem in den Titeln im AAC-Format in versteckten Tags unter Anderem die E-Mail-Adresse des Account-Inhabers.

Also immer schön aufpassen, wen man an seine Musiksammlung lässt, nicht dass sich jemand Kopieen auf einen USB-Stick zieht und diese dann verbreitet, schon kann man Ärger bekommen.

06. Januar 2009

iTunes nun auch ohne DRM

Man hat ja nicht mehr zu hoffen gewagt, aber die Musikindustrie ist scheinbar doch lernfähig. Nun wird auch Apple im iTunes Store Musik komplett ohne DRM anbieten. Ab sofort sollen 8 der verfügbaren 10 Millionen Titel bei iTunes ohne DRM erhältlich sein. Zwar ist das Format weiterhin ACC mit 256 KBit/s, was die meisten einfachen MP3 Player so nicht abspielen können, aber immerhin ist es nun ohne große Rumtrickserei möglich, die legal erworbenen Songs in MP3s umzuwandeln. Mal schauen, was passiert, wenn auch Amazon.de endlich DRM-Freie MP3s anbietet, vielleicht wird Apple dann ja auch MP3s im Store anbieten.

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13. Juli 2007

Kopierschutz erhöht Stromverbrauch

Wie die c’t in Ausgabe 15/2007 berichtet erhöht der AACS-Kopierschutz, der auf den neuen Blue-ray und HD DVDs zum Einsatz kommt den Stromverbrauch eines Computers beträchtlich, wenn er einen Film von diesen Scheiben abspielt.

Im direkten Vergleich erhöht sich der Stromverbrauch einer DVD mit der 64bit AES-Verschlüsselung um ca. 15Watt gegenüber einer unverschlüsselten DVD mit dem gleichen Filmmaterial und dem selben verwendeten Codec.

Erklären lässt sich dies mit der höheren CPU-Last für das Entschlüsseln des kopiergeschütztden Filmes. Bei der Verwendung einer Nvidia GeForce 8600GTS steigt die CPU-Last von 9% auf 39% wenn die DVD kopiergeschützt ist, bei einer ATI Raedon HD 2600XTV immernoch von 5% auf 29% Auslastung.

Bestizt man einen nicht mehr ganz aktuellen Rechner, so wird man womöglich zum Aufrüsten gezwungen, was in der Regel dann mehr Stromverbrauch nach sich zieht.

Ich denke bei entsprechenden Stand-Alone Geräten für HD und Blue-ray wird sich ein ähnliches Bild zeigen.

Also ein Dank an Hollywood für mehr CO2 Ausstoß…

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