30. Juni 2010

China zwingt Berufsschüler zur Arbeit bei Foxconn

Foxconn ist ein taiwanischer Elektronik-Konzern, und lässt ca. 800.000 Chinesen in seinen ca. 20 Fabriken unter harten Bedingungen für wenig Geld Handys, iPads und ähnliche Geräte für Apple, Amazon, Cisco, Dell, Hewlett-Packard, Intel, Microsoft, Nintendo, Sony und andere herstellen.

Nach mehreren Selbstmorden, die auf die harten Arbeitsbedingungen zurückgeführt wurden und die weltweit für Aufsehen sorgten, hatte Foxconn angekündigt, die Arbeitsbedingungen zu verbessern und höhere Löhne zu zahlen.

Foxconn verlagert nun 75 Prozent (300.000 der 400.000) Arbeitsplätze aus den Werken in Shenzhen in einen anderen Landesteil an den Arbeitsbedingungen hingegen habe sich fast nichts geändert berichtet Golem.de. Außerdem rekrutiert man neue Billigarbeitskräfte zwangsweise aus Berufsschulen.
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08. August 2008

China Taxis mit Audioüberwachung

Meine Befürchtung ist ja, dass die Olympischen Spiele nur deshalb in Peking stattfinden, weil sich die Innenminister der Welt über die neuesten Überwachungsmethoden austauschen wollen.

Laut einem Bericht auf WSJ sind die rund 70.000 Taxen in Peking mit Mikrophonen ausgestattet, die jederzeit, ohne Wissen des Fahrers oder der Fahrgäste fernaktiviert werden können. Darüberhinaus sind die Fahrzeuge auch mit GPS ausgestattet, damit man die mitgehörten Gespräche und deren Teilnehmer auch punktgenau orten kann. Weiters kann die Kraftstoffzufuhr zum Motor auf die gleiche Weise unterbrochen und das Fahrzeug so remote stillgelegt werden.

Offiziell dient das ganze nur der Sicherheit der Taxi-Fahrer, was sicher auch ein Nebeneffekt sein kann, gestetzt den Fall, dass genau in dem Moment abgehört wird, in dem der Taxi-Fahrer überfallen wird… nicht soo wahrscheinlich. Aber ich bin mir sicher, dass auch hier bald jemand die Idee aufgreifen wird.