27. Dezember 2011

Androiden subventionieren iPhone

Apples iPhone ist nur deshalb für die Masse bezahlbar, weil Apple die Carrier zu so hohen Subventionen verpflichtet, dass die das über Aufschläge bei Android quersubventionieren müssen.
[ www.roughlydrafted.com ]
Wer schlau ist, kauft aber eh direkt vom Markt und nicht mit irgendeinem Knebelvertrag über den Mobilfunkprovider. Die verhunzen die Geräte dann gern noch mit ihren Brandings, beschneiden die Funktionen usw. Außerdem zahlt man am Ende immer mehr für das Gerät.

26. Oktober 2011

Mehr App-Downloads im Googles Android Market als im Apples App Store

Bislang war der App Store von Apple an der Top-Position der Download-Charts der mobilen Märkte und so interessanter für die Entwickler, als Googles Android Market. Im zweiten Quartal 2011 hat sich dies jedoch gedreht. Android hat den Apple Store was die reine Zahl der App-Downloads bereits überholt. Zu diesem Ergebnis kommt ABI Research.

Hauptgrund ist die stetig steigende Anzahl von Android-User. Derzeit kommen auf ein iOS-Gerät bereits ca. 2,4 Android. Mit bereits etlichen Millionen vorbestellten Kindle Fire Tablets und ähnlichen Produkten, wie Nook Color 2 bzw. Kobo Vox, wird sich dieses Verhältnis noch vor Weihnachten weit drastischer verschieben.

In diesem Jahr werden etwa 29 Milliarden Apps heruntergeladen, 44% der mobilen App-Downloads werden auf Android getätigt, iOS kommt auf einen Anteil von nur noch etwa 31%, so ABI Research.

22. Oktober 2011

HTC Desire S: Update auf Android 2.3.5 mit Sense-Verbesserungen

In Deutschland hat die Verteilung des Updates auf Android 2.3.5 für das Desire S von HTC begonnen. Das Update wird over the air (OTA) verteilt. Es ist also kein Computer zur Aktualisierung der Smartphone-Firmware nötig.  Da das Update-Paket allerdings eine Größe von knapp 227 MByte besitzt, sollte man es möglichst über WLAN runterladen.

Android 2.3.5 schließt eine gefährliche Sicherheitslücke im Android-Browser. Weiterhin sind einige kleinere Fehlerkorrekturen enthalten, mit denen das Handy insgesamt stabiler und zuverlässiger arbeitet.

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20. Oktober 2011

Samsung Galaxy W I8150 – Darf’s ein bisschen weniger sein?

Samsung Galaxy W I8150

Nicht jeder braucht ein 4 oder gar 5 Zoll Display im Handy, auch AMOLED muss nicht immer sein. Dennoch will man nicht unbedingt auf Leistung verzichten. Samsung hat mit dem Galaxy W ein Mittelklasse-Gerät mit 1,4 GHz-Prozessor und 3,7 Zoll-Super-LC-Display im Programm, dass hier gerade richtig ist. Leistungsmäßig liegt das Samsung Galaxy W auf einem Level mit dem Galaxy S Plus und damit deutlich oberhalb des iPhone 4 aber unterhalb vom Galaxy SII oder dem iPhone 4S.

Die Auflösung des 3,7 Zoll Super LCD-Touchscreen beträgt ordentliche 800 x 480 Pixel und hat die ideale Größe für die Hosentasche.

Neben dem schnellen 1,4GHz Single-Core-Prozessor bringt das Galaxy W eine 5 Megapixel-Kamera hinten sowie eine VGA-Kamera vorn, UMTS, EDGE und GPRS mit. Inhalte kommen, wie beim größeren Bruder dem Galaxy S Plus, dank HSPA+ (bis zu 14,4 MBit/s) und HSUPA (bis zu 5,76 MBit/s) oder mit dem schnellsten WLAN n-Standard rasant auf das Gerät. Darüber hinaus sind 4GB Speicher (Galaxy S Plus 8GB) fest integriert, der mittels einer microSD-Karte um bis zu 32GB erweitert werden kann. Das Galaxy W misst 116 x 60 x 11,55mm, wiegt nur 115g und hat mit 1.500mAh einen etwas kleineren Akku, als der größere Bruder (1650mAh). Als Betriebssystem setzt Samsung auf Android 2.3 Gingerbread mit der hauseigenen Nutzeroberfläche Touchwiz.

Der 1,4GHz Prozessor legt sich, wie beim Galaxy S Plus, ordentlich ins Zeug und beweist, dass es heute nicht unbedingt ein Dual-Core Prozessor sein muss, bei manchen Aufgaben ist der 1,4GHz Prozessor dem 1,2GHz Dual Core des Galaxy S II sogar leicht überlegen.

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26. Mai 2011

Nook 3 aka Simple Touch Reader von Barnes & Noble

Der e-Ink basierte Nook von Barnes&Noble wurde komplett überarbeitet – statt Dual-Screen ist jetzt nur noch E-Ink Disply verabaut. Dieses ist aber, wie beim Kindle 3, das um 50% im Kontrast verbesserte Pearl Display. Darüber hinaus verzichtet der neue Nook auf fast alle Tasten und hat dafür einen Touch-Screen. Dieser verschlechtert selbst zwar nicht die Schärfe der Darstellung, dies besorgen dann die diveresen Fingertappsen nebst der damit wahrscheinlicher werdenen Kratzer.

Der neue Nook hat nur noch eine WiFi Funkanbindung, 3G ist nicht mehr vorgesehen, dafür kommt er aber mit dem Social-Reading-Feature „Friends“, bekannt durch die Nook-App für Tablets & Smartphones. Laut B&N hat sich die Akkulaufzeit auf zwei Monaten erhöht. Über diesen Umstand ist gerade ein lächerlicher Kampf zwischen Amazon und B&N entbrannt. Der Kindle schafft nun über Nacht auch 2 Monate :) .

Das eigentlich besondere am 6-Zoll Nook ist aber, dass er auf Android 2.1 läiuft. Die meisten anderen eReader haben proprietäre OSes oder basieren auf irgendwelchen Linux-Derivaten, wobei Android im Prinzip ja auch ein Linux ist. Sei es drum, ich wette, die ersten Hacker stehen schon in den Startlöchern.

Mit 139 Dollar liegt der Reader auch preislich Kopf an Kopf mit dem Kindle. Leider ist bislang kein Vertrieb direkt in Deutschland geplant. Aber auf der internationalen Ebene dürfte das eine Menge Bewegung bringen, Amazon reagiert jedenfalls sichtlich nervös, ist der Nook 3 doch die wirklich erste ernstzunehmende Konkurrenz, denn er bringt ein ähnlich gutes Ökosystem hinter dem Gerät mit sich.

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15. Januar 2011

Apple verbietet kostenlose eMagazin Abos

Apple zeigt sich mal wieder von der negativen Seite. So hat die Firma mehreren europäischen Zeitungs- und Magazinverlagen untersagt, kostenlose e-Abos für Print-Abonnenten über den e-Newsstand von Apple für das iPad zu vergeben.

Offensichtlich fürchtet Apple so Einnahmeverluste. Denn die 30% Gebühr, die Apple beim Verkauf einstreicht kann ja nur dann berechnet werden, wenn der Inhalt auch kostenpflichtig ist. Wo die etablierten Altmedien noch gegen die angebliche “Kostenloskultur” des Internets wettern, geht Apple gleich noch einen Schritt weiter und pervertiert das Ganze.

Früher oder später werden auch die großen Medien-Häuser einsehen, dass man eben doch nicht primär oder zumindest bevorzugt auf Apple setzen sollte. Mit der unglaublich schnell wachsenden Zahl der verfügbaren Android-Geräte sollte man sich schon jetzt aufgrund der Zahlenverhältnisse überlegen, lieber zuerst auf das offenere Android System von Google zu setzen.

13. Januar 2011

Sony Ericsson LiveView zum Schnäppchenpreis

Amazon bietet den “LiveView” Screen von Sony Ericsson derzeit für nur noch 29,00€ statt ehemals 79,00€ an. Das LiveView stellt einen Armbanduhr-Ersatz mit erweitertem Funktionsumfang dar.

Aussehen und Größe entsprechen einer Armbanduhr (ein Armband wird mitgeliefert). Allerdings stellt der LiveView-Screen eine Erweiterung des Smartphone-Displays dar. So werden eingehende Anrufe, SMS und andere Nachrichten aus Facebook- oder Twitter-Posts werden auf dem Screen angezeigt, ohne dass das Smartphone dazu aus der Tasche geholt werden muss.

Der interne MP3-Player des Handys, so kompatibel, kann ebenfalls über das externe Display gesteuert werden. Natürlich kann man das Gerät auch einfach als Armbanduhr mit simpler Zeit- und Datumsanzeige benutzen. Über die App “LiveView Anwendung” können weitere Funktionen individuell festgelegt werden, dies funktioniert mit Adnroid Handys ab der Version 2.1 (Eclair). Die Verbindung zum Smartphone erfolgt über Bluetooth.

(Video)
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24. November 2010

Lücke im Android Browser

Im Android-Browser gibt es eine Sicherheitslücke, die es Angreifern erlaubt, lokale Dateien vom Smartphone auszulesen, wenn dieser eine präparierte Webseite anzeigt. Betroffen sind offenbar sämtliche Android-Versionen, einschließlich 2.2 (Froyo).
heise Security berichtet, dass es den Angirff auf einem einem Google Nexus One und einem Samsung Galaxy Tab jeweils mit Android 2.2 reproduzieren konnte.
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23. November 2010

Sony bringt eigene eReader App

Noch im Dezember wird Sony eine eigene E-Book-App für Android und iOS herausbringen.

Nach Amazon, Barnes and Noble oder Borders ist Sony der nächste größere Hersteller, der eine eigene eReading-Anwendungen für Smartphones entwickelt.

Mit der App von Sony lassen sich vom Handy aus Lesezeichen, Notizen und Hervorhebungen vornehmen. Außerdem kann man während des Lesens die Schriftgröße verändern. Den eigenen eBook-Store wird Sony ebenfalls in den Reader integrieren.

22. November 2010

ZTE Blade – günstiges Android Smartphone aus China

Die Besonderheit ist sicher nicht, dass das Gerät aus China kommt, irgendwie kommt doch derzeit eh alles aus China.

Interessant ist das Gerät wegen seines außergewöhnlichen Preis-Leistungs-Verhältnisses aber dennoch. In Großbritannien bereits bei Orange für ca. 116 Euro als Prepaid-Handy im Angebot, soll es nun auch bald in Deutschland zu haben sein, berichtet androidnews.

Für den wirklich günstigen Preis protzt das Smarphone des Herstellers ZTE mit einem 3,5-Zoll OLED-Screen mit einer Auflösung von 480×800, einer 600 MHz-CPU, WLAN, GPS, UMTS, Android 2.1 (Froyo-Update ist angekündigt), 3,2 MP-Kamera, 150 MB interner Speicher, MicroSD-Slot (bis 32 GB). Tests loben die hochwertige Verarbeitung des Geräts.

Sollte das Gerät tatsächlich für einen Preis von nur knapp 120 Euro auf den deutschen Markt kommen, dürfte das für einigen Wirbel und für einen kräftigen Wachstumsschub der Android-Fan-Gemeinde sorgen. Apple und Co. können sich da warm anziehen.

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