06. Juli 2010

Amazon Kindle DX noch mal billiger

Amazon hat gerade den Preis für die noch verbliebenen neuen Kindle DX Wireless Reading Device, Free 3G, 9.7″ Display, White, 3G Works Globally – 2nd Generation Geräte auf jeweils $359 gesenkt. Damit ist der weiße DX, der sich nur durch ein Display mit etwas geringerem Kontrast vom neuen graphit farbenen DX unterscheidet nochmal 20$ im Preis gefallen. Außer den genannten beiden Eigenschaften unterscheiden sich die Geräte nach außen nicht weiter, beide kommen mit allen Feautures der neuen Firmware Version 2.5.x

Bis letzte Woche noch wurde der weiße Kindle DX für 489 U$ verkauft!

Aber das ist noch nicht alles, 359 U$ sind ja immer noch eine Menge Geld. Für Schnäppchenjäger gibt es einen Weg noch günstiger an einen Kindle DX zu gelangen. Amazon bietet refurbished Kindle DX an. Das sind Geräte, die zurückgesandt oder repariert wurden. Die Geräte sind überprüft und original verpackt und dürften sich von einem gänzlich neuen nicht unterscheiden.  Und sie kosten lediglich $299 ! Dafür erhält man, wie bei allen Kindles kostenloses Whispernet über UMTS. Einziger erkennbarer Unterschied zu einem Neugerät ist das fehlende USB-Netzteil, dass man in Europa aber eh nicht verwenden kann. In 99% der Fälle dürfte man den Kindle so oder so über das USB Kabel direkt vom Rechner aus aufladen.

04. Juli 2010

Facebook “Like-Button” nicht datenschutzkonform

Der “Like Button” von Facebook entspricht nicht den deutschen Datenschutzrichtlinien. Von Seiten, die den Button eingebunden haben, werden personenbzogene Daten sämtlicher Besucher an Facebook übertragen, ungeachtet dessen, ob diese nun bei Facebook angemeldet sind oder nicht. Gleiches gilt übrigens auch für den neuerdings überall auftauchenden “Flattr”-Button oder Google Analytics.

Laut einem Posting auf www.dr-bahr.com wäre aber auch eine Begrenzung auf jeweils bei den Diensten angemeldete User nicht ausreichend, da der Websitebetreiber überhaupt keinen Überblick hat, welche Daten von ihm aus weitergeleitet werden.

Die Betreiber von hamburg.de haben nun auf aufgrund rechtlicher Bedenken den Facebook-Button wieder von ihren Seiten entfernt.

Das Einbinden des “Like Button” oder von “Flattr” in die eigene Website setzt den Betreiber zumindest dem Risiko der sogenannten Mitstörerhaftung aus.

Für den Web-User empfiehlt sich nicht zuletzt Eigenschutz, die Verwendung eines sicheren oder zumindest gut konfigurierbaren Browsers wie Firefox hilft dabei, die Hoheit über die eigenen Daten zu behalten.

Was man dazu braucht, habe ich bereits im Post: Facebook zähmen erwähnt.

03. Juli 2010

iPhone Empfangsanzeige ist Schuld

Laut Apple ist die Signalstärke des neuen iPhone 4 völlig in Ordnung. Aber wie man erst seit dem Verkaufsstart des iPhone 4 erfahren hat, sei seit drei Jahren die Anzeige der Empfangsstärke bei den iPhones 3G und 3GS und nun eben auch beim 4 fehlerhaft.

Hintergrund: Kunden beschweren sich, dass der Empfang und somit die Neztverbindung zusammenbrechen können, wenn man das Handy in die Hand nimmt, obwohl es auf dem Tisch vor einem noch Vollausschlag hatte.

Zwischenzeitlich wurde der Fehler in der Antennenkonstruktion lokalisiert, berührt man bestimmte Stellen am Gerät bricht die Antennenleistung drastisch ein.

Apple reagiert nun auf die Empfangsprobleme beim neuen iPhone 4 und erklärt, die Signalstärke sei in Ordnung, aber die Anzeige falsch. Die Empfangsstärke werde viel zu hoch angezeigt, und das seit dem iPhone 3G. Das will man nun korrigieren und dann kann der Kunde schon vor dem Berühren des Handys erkennen, dass es mit Telefonieren nichts wird.
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02. Juli 2010

Video zum 1&1 SmartPad

Das 1&1 Smartpad wird zunächst zusammen mit einem DSL-Zugang ausschließlich an Neukunden verkauft. Ein Einzelverkauf ist jedoch auch geplant.

Ab Juli 2010 soll das 1&1 SmartPad zusammen mit dem Tarif 1&1 Doppel-Flat 16.000 erhältlich sein. Der monatliche Grundpreis für das Tarifpaket beträgt in den ersten 24 Monaten 29,99 Euro. Danach fallen pro Monat Kosten von 34,99 Euro an.

Die Ausstattungsmerkmale:
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Websperren gehen jetzt den Umweg über Brüssel

Die konservative EVP-Fraktion hat auf Initiative der deutschen Europaabgeordneten Sabine Verheyen (CDU) zur Diskussion der vorgeschlagenen Richtlinie über die Bekämpfung des sexuellen Missbrauchs und der sexuellen Ausbeutung von Kindern eingeladen. Beim Thema Websperren wurde das “Tempo” der Kommission kritisiert.

Neben größeren Anstrengungen zur Löschung von Webseiten mit der Darstellung von Kindesmissbrauch und der Stärkung der Strafverfolgung inklusive verdeckter Ermittler geht es auch wieder um die Sperrung Webseiten.

Dabei treffen wieder die selben Argumente aufeinander: dass diese Sperren Täter nicht abhielten, wird mit der Begründung: “50 Prozent der Abnehmer haben keinerlei oder nur wenige Computerkenntnisse” abgewiegelt.

mehr auf [ heise.de ]

Internet Zugang ist Grundrecht

…zumindest ab sofort in Finnland. Während andere Noch-Demokratien, wie Frankreich und Großbritannien ihren Bürgern aufgrund zum Beispiel der Nichtachtung von Gewinninteressen der Rechteverwerter, den Internet-Zugang kappen wollen, ist in Finnland seit gestern die Internet-Anbindung mit mindestens 1Mbit ein Grundrecht.

Besonders interessant in dem Zusammenhang ist die Geschwindigkeitsangabe, mindestens 1Mbit muss es sein, da hätten es die Provider in Deutschland zum Teil doch recht schwer so ein Gesetz umzusetzen.

Bis 2015 plant Finnland die Anbindung jedes Haushaltes an das Netz  mit einer Geschwindigkeit von 100Mbit.

Die finnische Politik hat erkannt, dass eine moderne Gesellschaft nicht mehr losgelöst von der Vernetzung über das Internet funktionieren kann. Einzelne – aus welchen Gründen auch immer – vom Zugang auszuschließen bedeutet, diese auch von freier Information, freier Willensbildung und aktiver Teilnahme an gesellschaftlichen Prozessen auszugrenzen.

In einer BBC-Umfrage erklärten übrigens vier von fünf Teilnehmern, dass für sie der Zugang zum Internet inzwischen ein Grundrecht sei.

Wenn es nur nicht immer so dunkel wäre in Finnland :)

Quelle: bbc

via [ gulli.de ]

01. Juli 2010

Manipulation durch Bilder

Ich will gar nicht groß in das Thema einsteigen, aber es ist doch wieder mal bezeichnend für unseren angeblich unabhängigen öffentlich-rechtlichen Rundfunk.

Laut taz wurden auf der ARD Bilder von klatschenden Menschen gezeigt, die nach Darstellung des  Moderators das Ergebnis der Bundespräsidentenwahl begrüßten.

Diese Menschen gab es und applaudiert haben sie wohl auch, aber angeblich nicht nachdem feststand, das Wulff neuer BP wird, sondern zuvor, als die überraschend guten Zahlen für Gauck verkündet wurden.

Bei der ARD enstand aber der Eindruck, die Leute würden Wulff beglückwünschen, während draußen die Leute angeblich selbigen mit “Buh-” und “Pfui-” rufen bedachten.

Ich war nicht dabei, aber wenn es so war, dann weiß ich auch wieder, warum ich seit etlichen Monaten kein TV mehr gucke.

Neuer Kindle DX für 379 U$

Amazon hat soeben den  neuen graphit-farbenen Kindle DX 2 für 379 U$ vorgestellt. Natürlich ist aber auch der Preis für den bisherigen weißen Kindle DX  von 489 U$ auf 379 U$ gesunken.

Im Moment gibt es also zwei Versionen des Kindle DX: Der neue graphit-farbene Kindle DX 2 wird ab dem 7. Juli 2010 ausgeliefert. Weiterhin gibt es den weißen Kindle DX 1. Er wird allerdings jetzt als Kindle DX 2. Generation bezeichnet. Denn eigentlich unterscheiden sich beide Kindle nur in der Rahmenfarbe, beide bekommen ein verbessertes eInk-Display, wohingegen die restlichen Daten gleich bleiben.

Die größte Neuerung hingegen ist die Preissenkung um 110 U$. In Bezug auf das Display spricht Amazon um einen um 50% verbesserten Kontrast von nun 10:1.  Beim bisherigen Kindle lag dieser bei etwa 6:1.

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30. Juni 2010

China zwingt Berufsschüler zur Arbeit bei Foxconn

Foxconn ist ein taiwanischer Elektronik-Konzern, und lässt ca. 800.000 Chinesen in seinen ca. 20 Fabriken unter harten Bedingungen für wenig Geld Handys, iPads und ähnliche Geräte für Apple, Amazon, Cisco, Dell, Hewlett-Packard, Intel, Microsoft, Nintendo, Sony und andere herstellen.

Nach mehreren Selbstmorden, die auf die harten Arbeitsbedingungen zurückgeführt wurden und die weltweit für Aufsehen sorgten, hatte Foxconn angekündigt, die Arbeitsbedingungen zu verbessern und höhere Löhne zu zahlen.

Foxconn verlagert nun 75 Prozent (300.000 der 400.000) Arbeitsplätze aus den Werken in Shenzhen in einen anderen Landesteil an den Arbeitsbedingungen hingegen habe sich fast nichts geändert berichtet Golem.de. Außerdem rekrutiert man neue Billigarbeitskräfte zwangsweise aus Berufsschulen.
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taz jetzt auch im mobipocket Format

Da darf ich mir ja auch selbst mal etwas auf die Schulter klopfen :) Nach einigen Kommentaren in diversen Posts des taz-Blog zu der taz Version für Apples iBook Store, hat mich kürzlich ein Techniker der taz kontaktiert und mir die mobipocket-Version der taz zum Testen auf dem Kindle freigeschaltet.

Nun gibt es seit ein paar Tagen die taz unter http://www.taz.de/digitaz/.digiabo neben den Formaten PDF, ePUB, HTML unt TXT auch als Mobipocket-Version für den Kindle und andere Geräte auf denen Mobipocket läuft (Windows CE, Windows Mobile usw.) zum direkten Download.

Das DigiAbo der taz kostet ab 10 Euro im Monat, das Format muss hierbei nicht im Vorfeld festgelegt werden, es können alle Formate heruntergeladen werden. Die Dateien sind nicht DRM verkrüppelt.

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