03. Juli 2008

SSD Platten keine Stromsparer

Solid State Drives wurden bislang als die Lösung schlechthin gehandelt, die Akkulaufzeit von Notebooks zu verlängern. Wie jetzt jedoch ein Test festgestellt haben soll, waren dass wohl alles leere Versprechungen der Hersteller.

Schon beim Apple “MacBook Air” ließ sich seltsamerweise kein Unterschied in der Akkulaufzeit zwischen einem Gerät mit SSD und einem mit herkömmlicher HDD feststellen.

tom’s hardware machte nun ein Benchmark mit SSDs und HDDs. Das Ergebnis ist wohl eher ernüchternd: SSDs sind bezogen auf den Stromverbrauch den mechanischen Festplatten nicht einmal ebenbürtig! Im Gegenteil, sie brauchen sogar mehr Strom als diese.

Nichtsdestotrotz bleiben die anderen Vorteile (Betriebsgeräusche, Unanfälligkeit für Erschütterungen usw) erhalten und sicher wird am Stromverbrauch noch gekurbelt, aber derzeit ist es für den Durchschnittsuser wohl reine Geldverschwendung, sich einen SSD zu kaufen.

16. Juni 2008

Kuchofuku – Belüftetes Bett statt Klimaanlage

Wem es nachts zu heiß zum Schlafen ist, der braucht nicht mehr unbedingt eine Klimaanlage anschaffen, oder in der Badewanne schlafen (ist übrigens günstiger ;) )

Es gibt Alternativen, die im Unterhalt wesentlich genügsamer und zugleich umweltschonender als Klimaanlagen sind. Das klimatisierte Bett von Kuchofuku kühlt durch extrem leise Doppel-Ventilatoren am Fußende des Bettes. Es wird kühle Luft von der Kopfseite her durch das Bett geblasen. Das Bett besteht aus Soft Membranen mit “air-cushion” Effekt. Die Betriebskosten sind außerordentlich niedrig. Durch die Energiesparende Technik werden bei ca. 8 Stunden täglicher benutzung nur ca. 25 Cent mehr Strom im Monat verbraucht. Das macht im Jahr wohl kaum mehr als 1-2 Euro, da man die Lüftung ja nur an heißen Sommertagen benutzt. Der Anschaffungspreis ist mit 399$ (ca. 250€) relativ hoch, allerdings dürfte sich dieser im Vergleich zu einem Klimagerät schnell amortisieren, da die Betriebskosten ja ungleich geringer sind.

So auf Luft gebettet schlafen? Klingt auch verlockend :)


Kuchofuku - Belüftetes Bett statt Klimaanlage

Technische Details:• Größe: 92cm x 200cm (36in. x 79in)
• Gewicht: 2.4 kg (5.3 lbs.)
• 3 Ventilatoren mit Geschwindigkeitsregulierung
• Power: Netzteil 100v – 240v + Steckeradapter auf Deutsche Steckdosen.
• Ventilatoren: 4.5W
• Timer: Stundenweise Einstellung
• Eine praktische und kompakte Tasche ist inklusive.

08. Dezember 2007

Günstig Strom und Einmalbonus

Wer sich eh schon mit dem Gedanken herumschlägt, den Stromanbieter zu wechseln, der kann mal auf mein Stromspar-Blog schauen. Lidl und Kaufland haben ab nächster Woche ein ganz nettes Angebot des Stromlieferanten “E wie einfach” anzubieten: günstigen Strom mit Preisgarantie für 24 Monate, monatliche Kündbarkeit und einen “Treuebonus” von 70 Euro.

13. Juli 2007

Kopierschutz erhöht Stromverbrauch

Wie die c’t in Ausgabe 15/2007 berichtet erhöht der AACS-Kopierschutz, der auf den neuen Blue-ray und HD DVDs zum Einsatz kommt den Stromverbrauch eines Computers beträchtlich, wenn er einen Film von diesen Scheiben abspielt.

Im direkten Vergleich erhöht sich der Stromverbrauch einer DVD mit der 64bit AES-Verschlüsselung um ca. 15Watt gegenüber einer unverschlüsselten DVD mit dem gleichen Filmmaterial und dem selben verwendeten Codec.

Erklären lässt sich dies mit der höheren CPU-Last für das Entschlüsseln des kopiergeschütztden Filmes. Bei der Verwendung einer Nvidia GeForce 8600GTS steigt die CPU-Last von 9% auf 39% wenn die DVD kopiergeschützt ist, bei einer ATI Raedon HD 2600XTV immernoch von 5% auf 29% Auslastung.

Bestizt man einen nicht mehr ganz aktuellen Rechner, so wird man womöglich zum Aufrüsten gezwungen, was in der Regel dann mehr Stromverbrauch nach sich zieht.

Ich denke bei entsprechenden Stand-Alone Geräten für HD und Blue-ray wird sich ein ähnliches Bild zeigen.

Also ein Dank an Hollywood für mehr CO2 Ausstoß…

02. Juli 2007

Stromfresser finden

Ich habe die Tage mal den Strommesser wieder rausgekramt. Glaube, das ist eines der wirklich nützlichen Gadgets.

Strommesser

Die Teile, wie dieses hier von Tchibo, gibt es schon ab 12€ zu kaufen. Man kann die Laufzeit eines Gerätes, den Stromverbrauch während dieser Zeit und den maximalen Strom, der geflossen ist, bzw. die maximale Watt-Zahl, die vom angeschlossenen Gerät verbraucht wurde, ablesen

Gibt man den eigenen Strompreis ein, kann man hinterher genau ablesen, was ein Gerät in einer bestimmten Zeitspanne an Geld kostet.

Meistens reicht jedoch die Anzeige des momentanen Stromverbrauchs aus. Den Rest kann man sich leicht selber ausrechnen. Einfach einen beliebigen Stromverbraucher einstecken und dann kann man schon ablesen, wieviel Watt dieser verbraucht.

Spannend wird es wenn man dann den Stromverbraucher abschaltet. Viele Geräte lassen sich nämlich nicht wirklich ausschalten. Lediglich die Funktionen des Gerätes sind inaktiv. Strom wird oft dennoch verbraucht, und das nicht zu knapp.

Hier mal exemplarisch der Standby-Verbrauch einiger Geräte:

Gerät ca. Verbrauch Stdby
Radiowecker 7-15W
Küchenradio 9W
Computer 20W
Videorecorder 14W
SatReceiver 9W
DVD-Player 5W
Fernseher 5-15W
HiFi-Anlage 8W
Akkuladegerät 18W
Schreibtischlampe 5W

Das ganze nur mal in Bezug auf den Master-Slave-Steckerleisten Beitrag.

Übrigens sehr erstaunt war ich auch über den Deckenfluter, selbst wenn man den soweit runterdimmt, dass er gerade noch ein leichtes Glimmen an die Decke wirft, verbraucht er schon gut 100Watt Strom. Die Teile sind so gesehen absoluter Blödsinn. Da könnte man besser ne Kerze anmachen.

24. Juni 2007

Master Slave Steckdosen

Bei Aldi gibt es nächste Woche wieder Master-Slave Steckdosenleisten mit Überspannungsschutz.

An sich keine schlechte Idee, daher habe ich mir letztes Jahr auch zwei dieser Teile gekauft. Sie funktionieren wirklich zuverlässig, die Schaltschwelle der Master-Dose lässt sich stufenlos einstellen und somit den Gegebenheiten anpassen.

Master Slave Steckdosenleiste

Wenn man jetzt all die Steckernetzteile der Geräte dort in die Slave-Dosen steckt, dann lässt sich wirklich eine Menge Standby-Strom einsparen, den Kaufpreis für eine dieser Leisten hat man nach einem halben Jahr wieder raus, je nachdem natürlich, wie groß der Standby-Verbrauch der einzelnen Geräte ist und wieviele man davon dort einsteckt.Dennoch sollte man mal ein Verbrauchsmessgerät vor die Steckdosenleiste klemmen. Ich war schon ziemlich erstaunt, dass bei ausgeschaltetem PC immernoch ein Stromverbrauch von 18 Watt zu messen war.

Wenn man das auf ein Jahr hochrechnet kommt da schon wieder einiges zusammen:

Sagen wir mal der Rechner ist 18 Stunden am Tag aus und 6 Stunden in Betrieb, dann sind das bei einem Preis von 17cnt/kWh schon wieder 9€ im Jahr, die man für rein gar nichts bezahlt, weil der Rechner ja eigentlich aus sein sollte.

Also, für mal eben den Rechner auf Standby schalten und Einekaufen gehen ist so eine Leiste eine tolle Sache, für die Zeit, in der man eh nicht zu Hause ist, sollte man sich die Mühe machen und den Netzschalter der Steckdosenleiste benutzen. Das spart dann am meisten Strom und Geld.

   Nächste Einträge »