21. Mai 2015

Android Browser von AdBlock Plus

Es gibt für Android viele Möglichkeiten, lästige Werbung loszuwerden. Am effektivsten gelingt das mittels Rooten und AdFree von BigTinCan. Danach ist wirklich das gesamte Handy ein für alle mal von Werbung befreit. Wer nicht rooten kann oder möchte, der kann aus dem Play-Store App-Alternativen wählen, die sich als Proxy in das Netzwerk hängen und Werbung filtern. Das funktioniert auch recht gut, aber nicht so allumfassend und ist immer noch etwa Fummelarbeit. Ebenso gibt es Browser-Alternativen, wie Firefox, in die sich diverese Adblocker als Plugin installieren lassen und so Werbung zumindest beim Surfen ausschalten.

AdBlock Plus will es nun ganz einfach machen, indem sie gleich einen eigenen Browser für Android rausbringen. Das ist dann wirklich für jedermann simple nutzbar. Im Prinzip handelt es sich hierbei allerdeings auch nur um eine rebrandete Version von Firefox mit bereits vorinstalliertem Adblocker. Bislang ist der Browser noch in der Beta-Phase, es wird also noch etwas dauern, bis er im Playstore erscheint.

Über das Für und Wider von Adblockern lässt sich vortrefflich streiten. Fast jeder Seitenbetreiber ist auf Werbung angewiesen, um seinen Dienst zu refinanzieren. Leider übertreiben es die meisten Seiten aber maßlos. Alles blinkt und wackelt, man findet den eigentlichen Content kaum und obendrein verbrauchen die Werbeinhalte oft das Mehrfache an Datenvolumen, als die eigentliche Seite. Das ist dann gerade mobil nicht hinnehmbar, wenn mehr als 1/3 des teuer bezahlten Datenvolumens durch Werbung aufgefressen wird, die einem im einfachsten Fall nur nervt, im schlimmsten Fall aber sogar Schaden auf dem Gerät anrichtet.

Von daher begrüße ich das. Soll die Werbeindustrie wieder zur Vernunft kommen und dann wird auch wieder Werbung akzeptiert.

11. September 2013

iPhone 5S Fingerabdruck-Sensor

Apples “neues” iPhone 5S scant also zum Entsperren des Handys den Fingerabdruck des Besitzers besonders hochauflösend (550ppi). Das ist zunächst bequem und sicher auch praktisch. Aber gerade vor dem Hintergrund der derzeitigen Diskussion um die Geheimdienste muss jedem klar sein: Auch wenn Apple behauptet, die Fingerabdrücke werden ausschließlich im Gerät selbst gespeichert, so kann man mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass die Geheimdienste sich diese Goldgrube nicht entgehen lassen werden. Sollte Apple tatsächlich nicht freiwillig die Abdrücke herausrücken, werden entsprechende Backdoors vorhanden sein. Wenn es diese Backdoors gibt, werden sie über kurz oder lang auch von anderen Kriminellen ausgenutzt werden. Ich sehe schon Dateien mit Fingerabdrücken durchs Netz wandern.
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18. November 2011

Youtube muss Adressen privater Nutzer nicht herausgeben

Das Oberlandesgerichts München hat entschieden, dass Rechteinhaber keinen Anspruch auf die persönlichen Daten von privaten Nutzern haben, auch wenn diese “illegal” aber nicht “im gewerblichen Ausmaß” Filmmaterial hochladen.

Das Einfordern von Daten ist demnach nur dann möglich, wenn es sich auch um eine Urheberrechtsverletzung “in gewerblichem Ausmaß” handelt.

Also, wenn man schon Filmschnippsel in bescheidener Qualität hochlädt -> besser nicht am Google-Adsense Programm auf Youtube teilnehmen, sonst kann es gehörig nach hinten losgehen. Immerhin mal ein Lichtblick in der deutschen Rechtsprechung.

20. Oktober 2011

Sicherheitsprobleme bei iOS 5

Wird Siri im iPhone 4S aktiviert, sind Inhalte und Funktionen des Handys nicht mehr ausreichend geschützt. Siri lässt sich ohne Eingabe das Entsperrcodes aktivieren und erlaubt so Zugriff auf zahlreiche Funktionen des Telefons. Das Problem ist nicht direkt ein technischer Fehler, dürfte aber dem unbedarften Nutzer nicht sofort ins Auge fallen. Erst nach der Aktivierung von Siri erscheint eine neue Option in den Codesperreneinstellungen. Hier muss der Nutzer die Codesperre für Siri aktivieren. In den iOS 5 Standardeinstellungen hat Siri sonst Zugriff auf große Teile des Systems. Somit sind die Default-Einstellungen einfach nur schlecht gewählt.
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Paypal sperrt Konto von Diaspora

Vermutlich ging es da jemandem bei PayPal ähnlich wie mir, als ich das erste mal von diesem sozialen Netzwerk gehört hab. Es klingt im ersten Moment nach einer gefährlichen Krankheit.

Dennoch ist das, was dort passiert mal wieder ein starkes Stück.

Paypal hat das Spendenkonto des quelloffenen, dezentralen, sozialen Netzes Diaspora gesperrt. Das bereits auf das Konto eingegangene Geld ist für mehrere Monate eingefroren. Auf dem Schulhof würde man sagen: “geklaut”.

Diaspora soll eine Alternative zu Facebook und ähnlichen sozialen Netzen sein und hier vor allem der Besorgnis über mangelnden Datenschutz und Datenpannen entegentreten. Der Nutzer soll bei Diaspora die vollständige Kontrolle über seine Daten behalten.
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17. Oktober 2011

iPhone 4S mag keine bereits aktivierten SIM Karten

T-Mobile hat Schwierigkeiten mit bereits aktivierten Micro-SIM-Karten mit aktivierter PIN-Abfrage beim iPhone 4S bestätigt, so ein Bericht auf golem.de

Kunden von T-Mobile hatten berichtet, dass nach dem Umstieg auf das iPhone 4S SMS nicht verschickt oder empfangen werden oder Telefonate abbrechen.

Die Probleme fangen demnach schon bei der PIN-Eingabe an – sie muss teilweise mehrfach erfolgen bis das iPhone entsperrt ist. Eingehende Telefonate werden nicht gemeldet und SMS kommen nicht an.

T-Mobile erklärt, dass das Problem nicht am eigenen Netz liegt, auch andere Netzbetreiber seien betroffen, auch seien die SIM-Karten nach derzeitigem Kenntnisstand nicht defekt.

Derzeit hilft nur, die PIN-Abfrage der Micro-SIM bereits vor dem ersten Einsetzen ins iPhone 4S abzuschalten. Dann bleibt den Betroffenen nur noch die Display-Sperre des iPhones, um sich vor unbefugter Nutzung der Karte zu schützen, das hilft natürlich nichts, wenn jemand die Karte aus dem Handy nimmt und in ein anderes einlegt.

10. Oktober 2011

Bundestrojaner elternkompatibel erklärt

In diesem Video versucht jemand den Bundestrojaner auch für nicht-Nerds verständlich zu erklären:

Der Staatstrojaner in 3½ Minuten from Alexander Svensson on Vimeo.de.

02. Mai 2011

Facebook sperrt Profile auf Zuruf

Wenn man sich auf Facebook von jemandem genervt fühlt, oder der Konkurrenz eins auswischen will, dann reicht es offensichtlich bisher, mal just ein, zwei, drei anonyme Accounts zu erstellen, bei Facebook die betreffende Seite als Urheberrechtsverletzer melden (nach wie vor das weltweit schlimmste Verbrechen, noch vor dem Fressen kleiner Kinder) und schon werden die Profile gesperrt.

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29. April 2011

TomTom verkauft Userdaten an die Polizei

TomTom Niederlande hat die Verkehrsdaten seiner Nutzer an die dortige Polizei verhökert. Anhand der Standortdaten und der jeweiligen Geschwindigkeiten konnte die Polizei nun sehr gut lohnende Standorte für Geschwindigkeitskontrollen ermitteln – “Unfallschwerpunkte” – kennt man ja.

Immerhin erklärt TomTom, dass die Daten zuvor anonymisiert wurden. Wäre ja auch noch schöner, wenn die Polizei auf die Art vielleicht noch nachträglich Tickets verschicken kann.
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24. November 2010

Lücke im Android Browser

Im Android-Browser gibt es eine Sicherheitslücke, die es Angreifern erlaubt, lokale Dateien vom Smartphone auszulesen, wenn dieser eine präparierte Webseite anzeigt. Betroffen sind offenbar sämtliche Android-Versionen, einschließlich 2.2 (Froyo).
heise Security berichtet, dass es den Angirff auf einem einem Google Nexus One und einem Samsung Galaxy Tab jeweils mit Android 2.2 reproduzieren konnte.
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