18. Juni 2015

Amazon Kindle Paperwhite 3 mit Retina Display vorbestellbar

Amazon hat gestern überraschend den Kindle Paperwhite 3 vorgestellt. Diese etwas hastig wirkende Aktion ist wohl dem neuen Kobo mit Retina Display geschuldet, hier wollte Amazon schnellstmöglich nachziehen.

Was hat sich zum Paperwhite 2 geändert? Wichtigste Änderung in meinen Augen ist der gestiegene Preis, statt 99,99 Euro kostet der Kindle jetzt 139,99 Euro, also 40 Euro mehr (wenn man Werbung akzeptiert, dann spart man beim Kauf 20 Euro, hat dafür in seiner Bücherübersicht immer ein nerviges Banner am Fuß der Seite).

Die zweitwichtigste Änderung – der Paperwhite 3 hat jetzt das höher auflösende Display des Kindle Voyage, welches wegen extremer Qualtitätsschwankungen herbe Kritik einstecken musste. Die Pixeldichte steigt von 221 ppi auf 300 ppi. Sieht man das mit bloßem Auge? So gut wie überhaupt nicht. Allenfalls im Cover-View in der Buchübersicht meint man etwas klarere Bilder zu sehen. Bei Schrift-Darstellung ist es so gut wie nicht sichtbar. Wer PDFs auf dem Kindle liest (eher unpraktisch) der dürfte allerdings schon von der gestiegenen Auflösung profitieren.

Ansonsten wurde die Software upgedatet, so dass es in Zukunft eBooks mit Silbentrennung geben wird. Dazu müssen diese aber entsprechend aufbereitet sein, fraglich ob sich viele Verlage die Mühe machen, außerdem lässt sich dieses Feature natürlich auch bei allen älteren Kindles nachrüsten. Ansonsten hat sich nichts gegenüber dem Paperwhite 2 geändert.

Fazit: Wen die Werbung nicht stört, der kann ruhig die 20 Euro mehr für den neuen Paperwhite hinlegen, 40 Euro Aufpreis sind jedoch nicht gerechtfertigt. Da würde ich in jedem Fall zum Kindle Paperwhite 2 für 99,99 Euro raten.

Ich lese teilweise noch auf meinem Kindle Keyboard 3G mit 167 ppi Auflösung, selbst hier ist die Schrift knackig scharf  – auch neben dem Paperwhite 2 obwohl dieser viel höher auflöst.

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