20. August 2010

Sänk ju vor träffeling wiss Deutsche Bahn

Kermit der Frosch arbeitet nun bei der Deutschen Bahn. Das ist gar nicht so lustig, wie sich das anhört! Bei sowas sind schon Reisende erstickt :D Die jungen Leute im Abteil haben jedoch offensichtlich den Spaß ihres Lebens an Bord des Ei ßie Ees kurz Eis-Trän :)

Sony verscherbelt eReader PRS-300BC für 99,99U$

In den USA verkauft Sears derzeit den Sony Reader Pocket Edition PRS-300BC für nur noch 99.99 U$.

Allgemein wird ja vielfach davon ausgegangen, das der ganz große Durchbruch für eBooks und eReader kommt, sobald die Lesegeräte unter die magische 100$ Grenze fallen. Auch wenn es sich erst noch um einen einzelnen Versender handelt, so scheint der Markt doch auf dem besten Weg dorthin zu sein.

Amazons neuer Kindle 3 WiFi only ist ja mit 139 U$ auch nicht mehr weit von dieser Grenze entfernt. Bis Weihnachten dürfte sich der Preiskrieg auf diesem Gebiet nochmal drastisch verschärfen. Vermutlich werden bis dahin sogar die ersten nicht auf E-Ink basierenden Geräte für deutlich weniger als 100 U$ angeboten.

Der Sony PRS-300 hat allerdings im Untschied zu vielen seiner Konkurrenten keinerlei drahtlose Verbindungsmöglichkeiten, wobei dieser aber sicher auch nicht von jedem Käufer benötigt werden. Man darf also nur hoffen, dass sich die Preise auch bei uns bald in die gleiche Richtung entwickeln.

17. August 2010

Apple bremst iAds

Apples iAd verspricht interaktive Anzeigen auf iPhones und damit eine völlig neue “Qualität” von Werbung. Doch Apples restriktive Politik bremst offensichtlich die Interessenten aus. Zunächst muss man zum Start schon mal 1Mio U$ hinblättern sonst wird es nichts mit iAd, damit reduziert sich der Kreis der Werber bereits deutlich.

Doch die verbliebenen beschweren sich nun, dass Apple zu stark in den “kreativen Prozess” eingreift, die eigentliche Ad wird von Apple aus den HTML5-Vorlagen der Unternehmen erstellt. Auch bestimmt Apple wo die Werbung erscheint, der Kunde kann lediglich sagen, wo sie definitiv nicht angezeigt werden soll.
Auch das Auswerten der Reichweiten ist Apple allein vorbehalten, der Werber darf keine eigenen Maßnahmen ergreifen.

In den sechs Wochen seit der offiziellen Einführung von iAd konnten gerade erst zwei der 17 zum erlauchten Kreis der Werber gehörende Firmen erfolgreich Werbung ausspielen. Ein Unternehmen der ehemals 18 Teilnehmer hat bereits ganz das Handtuch geworfen und will nichts mehr mit iAd am Hut haben.

Das besondere an iAd ist, dass der Anwender bei der Interaktion mit der Werbung die eigentliche App nicht verlässt, in die diese eingebettet ist.

60 Prozent der Einnahmen durch iAd gehen an den Entwicklern der jeweiligen Apps.

13. August 2010

Hanvon Windows 7 Tablet vs iPad

Yea! Es gibt sie also doch, die WebPads jenseits des iPad. Zum Beispiel das Hanvon Windows 7 Tablet, welches noch bis Ende des Jahres auf den Markt kommen soll.

Derzeit kursiert ein Video, in welchem das Hanvon Pad gegen das iPad antritt. Beim Zoomen von Webinhalten im Browser liegt das iPad klar vorn, beim Tippen auf dem virtuellen Keyboard und beim Rendern der Seiten liegt es nur um Haaresbreite vorn. Ganz anders jedoch, wenn es um Falsh-Inhalte geht, auf YouTube und Co. hat das Hanvon klar die bessern Karten.

Zudem wird das Hanvon mit 3 USB 2.0 Anschlüssen, einem SD-Card-Slot einem Trackpad und einer Webcam auf der Frontseite ausgestattet, Dinge, die es beim iPad nicht gibt.

11. August 2010

Steven Slater

Erinnert sich noch jemand an den Film “Falling Down”?

Etwas ähnliches, wenn auch wesentlich sanfter und freundlicher hat der Flugbegleiter Steven Slater nun durchgezogen und wird derzeit weltweit als “Held der Arbeit” :) gefeiert.

Nachdem es wohl schon zuvor zu Rangeleien wegen des übergroßen Handgepäcks eines Passagiers kam, folgte der Eklat nach der Landung des Jet Blue Fluges. Trotz der Durchsage des 39-Jährigen, bis zum Erreichen der Park-Position der Maschine angeschnallt zu bleiben, stand eine Passagierin auf und holte ihr Handgepäck aus der Gepäckablage, um unbedingt als erste am Ausgang sein zu können.Der Steward wollte die Frau bitten dies zu unterlassen und sich wieder zu setzen und wurde dabei am Kopf getroffen, ob vom Gepäck oder dem Gepäckfach ist nicht ganz klar, zumnidest behielt er eine ordentliche Schramme am Kopf. Obendrein beschimpfte ihn besagte Dame ziemlich wüst mit “Fuck you”, “Motherfucker” und ähnlichem.

Darauf schnappte sich der Steward das Bordmikro bedankte sich bei allen friedlich reisenden, beschimpfte seinerseits die besagte Dame, schnappte sich ein paar Dosen Bier, öffnete den Notausstieg, vergewisserte sich, dass sich niemand im Bereich unter dem Flieger befand, entfaltete die Notrutsche und verließ den Flieger das Bier in der Hand haltend über selbige, lief zu seinem Auto und fuhr nach Hause.

Dafür wird er nun als Held gefeiert, denn die meisten Menschen können die Reaktion, bei der schließlich niemand außer er selbst gefährdet wurde, nur allzugut nachvollziehen.

Auf Facebook gibt es mehrere Unterstützergruppen, die schon jetzt zusammen fast 200.000 Fans aufweisen. Denn Steven Slater sitzt jetzt im Knast zusammen mit Schwerverbrechern und muss eine Höchststrafe von bis zu sieben Jahren fürchten, weil er einfach das unsoziale Verhalten mancher Egomanen nicht mehr ertragen konnte.

News zu Steven Slater

Rundfunkbeiträge

Immer wieder wird geschimpft, dass unser öffentlich rechtlicher Rundfunk trotz zum Beispiel wesentlich üppigerer finanzieller Ausstattung als die BBC in Großbritanien gerade auch im Vergleich zu deren hochwertigen und weltweit bekannten Produktionen fast nur Mist auf den Bildschirm bringt.

Da fragt sich das geneigte Zahlvieh dann immer wieder: “Wo bleibt das ganze Geld?” Als Antworten kommen dann Bürokratie, Megashows, Sportevents und internationale “Stars”.

Aber es scheint noch viel einfacher, ein Großteil der Beiträge wird nämlich direkt an die Chefs der Sendeanstalten ausgeschüttet.

So erhielt die WDR-Intendantin Piel laut Telepolis 2009 ein explizit erfolgsunabhängiges Basisgehalt von 308.000 Euro.

Dazu kommen nochmals 23.000 Euro wegen 25jähriger Zugehörigkeit zum WDR und 21.000 Euro für den Dienstwagen. Macht schon 352.000 Euro im Jahr.

Die Direktoren des WDR erhalten jeweils 200.000 Euro. Insgsamt fallen so für die “Spitze” des WDR allein 1,38Mio Euro im Jahr an.

Wenn man sich nun vorstellt, dass es sich hier nur um eine der vielen Sendeanstalten der ARD handelt, dass dann ARD und ZDF selbst auch noch hinzukommen und dass neben den Bonzen sicher auch noch der eine oder andere Angestellte ein Gehält knapp über dem Existenzminimum erhält, kommt einem doch wirklich die Galle hoch.

Und all das wäre nur halb so schlimm, wenn die denn wirklich überwiegend mal brauchbare Produktionen verwirklichen würden und diese auch zu Zeiten ausstrahlten, zu denen die arbeitende Bevölkerung auch mal zugucken kann.

Stattdessen wird für ein irres Geld schön weiter Zeug wie Musikantenstadl, ZDF Fernsehgarten, bescheuerte Koch-, Spiel- und Ratschows trashige Daily-Soaps und tonnenweise anderer Mist prodzuiert. Dazwischen kommt dann immer wieder etwas Propaganda, die “Nachrichten” getauft wird und wenn man ganz viel Glück hat, dann mal eine wirklich informative Satire- oder Politsendung, die aber keiner mehr sieht um diese Uhrzeit.

Der weitaus größte Teil ist der gleiche Dreck, der einem auch über die Privaten ins Zimmer schwappt.

Warum mich das so aufregt? Weil ich einer der Deppen bin, die regelmäßig zahlen, aber den Mist nicht gucken – für mich die letzte Form der Notwehr.

22. Juli 2010

Brasilien legt DRM an die Kette

Wenn man Brasilien liest, dann denkt man sicher nicht zuerst an High-Tech und Informationstechnologie. Dennoch scheinen die Politiker dort wesentlich mehr mit diesen Begriffen anfangen zu können, als hierzulande.

In Brasilien wurde unlängst in geltendes Recht gegossen, dass der bestraft wird der gemeinfreie Inhalte mit DRM-Zugangssperren versieht.
Kompletten Beitrag lesen …

21. Juli 2010

Schwedische Piratenpartei gründet ISP

Während die Piratenpartei in Deutschland sich noch teilweise in der Selbstfindungsphase macht man in Schweden, dem Ursprungsland der Piraten-Bewegung, bereits Nägel mit Köpfen.

Hier hat die Piratenpartei juste eine Firma PirateISP gegründet, die als Internetprovider auftritt und ihren Kunden verspricht, keinerlei Daten zu speichern. So soll eine größtmögliche Anonymität auch und vor allem gegenüber staatlichen Behörden sichergestellt werden.

Vorgestern startete die zweiwöchige Testphase in der südschwedischen Stadt Lund. Anfangs nehmen an diesem Test ungefähr einhundert Kunden der lokalen Wohnungsbaugesellschaft LKF teil. Im Anschluss erhofft sich PirateISP schon bald fünf Prozent Marktanteil in Lund zu erreichen.

Bereits am Ende diesen Sommers will man aber auch in anderen Städten Internetzugänge anbieten.
Kompletten Beitrag lesen …

20. Juli 2010

Amazon.com verkauft mehr eBook als pBooks

Man mag davon halten was man will, das Papierbuch wird den Weg der Schallplatte gehen – nicht ganz aussterben aber am Ende eher etwas für Liebhaber werden.

Amazon.com jedenfalls verkauft nach eigenen Angaben in den USA inzwischen deutlich mehr eBooks als gebundene Bücher. Im Juni kamen demnach auf 100 abgesetzte Hardcover-Ausgaben 180 eBooks. Im ersten Halbjahr 2010 hätten sich die eBook-Verkäufe im Vergleich zum Vorjahr verdreifacht.

Absolute Zahlen verschweigt Amazon jedoch. Nach Angaben der Assoication of American Publishers steigerte sich der Verkauf von eBooks im Mai um 163 Prozent, im vergleich zum Vorjahr sogar um 207 Prozent.

Bemerkenswert ist, dass Amazon kostenlose eBooks nicht mit in die Statistik eingehen lies, wobei man jedoch beachten muss, dass Amazon viele eBooks zumindest anfänglich mit sehr geringen Preisen promotet und viele alte Bücher als eBooks für Preise um 0,99 U$ anbietet.

Android 3 Codename GingerBread vlt schon Weihnachten

Für Oktober bereits die Veröffentlichung der Version 3.0 des Google-Betriebssystems für Smartphones geplant. Es trägt den Codenamen Gingerbread.

Android 3.0 wird aber wohl nicht mehr auf allen Geräten laufen. Die neue Android-Version ist ersten Meldungen zufolge vor allem für leistungsfähige Smartphones vorgesehen.
Preisgünstigere Handys werden wohl zunächst weiter mit Android 2.x ausgestattet werden. Ob Android 2.x für Einsteiger-Handys parallel zur neuen Version 3.0 des Betriebssystems weiterentwickelt wird, oder ob Google darauf setzt, dass die schwächeren Geräteklassen aussterben ist nicht bekannt.

Die Hardware-Voraussetzungen für Android 3.0 haben sich jedenfalls gewaschen. Die Handys müssen demnach mindestens eine 1GHz CPU und 512MB RAM mitringen, das Display muss mindestens eine Diagonale von 3,5 Zoll besitzen. Dafür unterstützt Android 3 dann Bildschirmauflösungen von bis zu 1289 x 760 Pixel!

Die neue von Google entwickelte Benutzeroberfläche dürfte demnach graphisch auch entsprechend aufwändig daherkommen. Mit ihr will Google dem Wildwuchs eigener Oberflächen der Handy-Hersteller ein Ende bereiten. Diese sind zwar oft besser, als das derzeitige Android-Original, dafür dauert es aber entsprechend lange, bis die Hersteller Updates bereitstellen können, da die eigene Oberfläche erst angepasst werden muss. Nicht selten verlieren die Hersteller auch irgendwann das Interesse an alten Generationen und der User guckt ganz in die Röhre. Damit soll dann Schluss sein.

« Vorherige Einträge